Im Emirat Abu Dhabi startet am Samstag die Premiere des Abu Dhabi International Triathlon. Zur größten Herausforderung neben der ungewöhnlichen Streckenlänge (3 km Schwimmen, 200 km Radfahren und 20 km Laufen) gehört mit Sicherheit das Wetter und klimatischen Bedingen vor Ort. 30-34 Grad, und strahlenden Sonnenschein sagt der Wetterbericht für die Mittagsstunden vorher. Trotz des frühen Startzeitpunkts um 6:20 Uhr wird die Hitze auf den wohl knapp fünf Stunden Fahrzeit für die Besten ein mitentscheidender Faktor sein.
Mit insgesamt 230.000 US-Dollar Preisgeld lockt die Veranstaltung viele Stars der Szene in die Region. Bei den Männern ist es nahezu unmöglich einen Favoriten zu finden.
Das Triathlon-Portal tri2b.com fasst es so zusammen:
„Radfahrer gegen Läufer: Wieviel Vorsprung reicht zum Sieg?
Heimvorteil genießt deshalb Faris Al-Sultan, der seit Jahren sein Frühjahrstrainingslager im nahen Al-Ain aufschlägt und mit den Witterungsverhältnissen bestens vertraut ist. Siegchancen wird der Hawaii-Sieger von 2005 aber wohl nur haben, wenn ihm auf dem Radkurs ein Ausreißversuch gelingt und er einen Vorsprung vor den stärker einzuschätzenden Läufern um den Dänen Rasmus Henning und den Luxemburger Dirk Bockel mit auf die 20 Laufkilometer nimmt. Wobei neben Al-Sultan auch einige andere Athleten ihr Heil in der Flucht nach vorne suchen werden. An erster Stelle der 31-jährige Schwede Björn Andersson, der in schöner Regelmäßigkeit die besten Radsplits vorlegt, dann aber fast ebenso oft auf der Laufstrecke seinen Vorsprung wieder einbüßt. Ein weiterer dürfte der junge Brite Phillip Graves sein, der im Vorjahr auf Hawaii zu Beginn des Radfahrens die Akzente setzte und das Feld anführte. Aus deutscher Sicht könnte auf dem Radkurs auch das gelbe Trikot von Maik Twelsiek ganz vorne aufblitzen. In Kona bewies der Commerzbank-Athlet mit der zweibesten Radzeit seine Extraklasse auf der Zeitfahrmaschine. Auf einen erfolgreichen Saisonauftakt hofft auch der Schweizer Ronnie Schildknecht, der im vergangenen Herbst auf Hawaii nur Rang 18 erreichte und sich danach auch noch beim Biken an der Schulter verletzte. Nicht mit dabei sein wird wegen einer bei einem Radsturz erlittenen Schulterverletzung der Australier Pete Jacobs.
Die heißesten Sieganwärter sind aber wohl der Spanier Eneko Llanos und der Belgier Rutger Beke. Beide Athleten haben in keiner Disziplin eine Schwäche und überzeugten in der Vergangenheit auch unter schweren Bedingungen immer wieder mit sehr guten Laufzeiten.
Etwas übersichtlicher ist das Feld der Favoritinnen. Die Britin Julie Dibens trifft auf die Niederländerin Yonne van Vlerken, Leanda Cave (GBR) und Samantha McGlone (CAN). Wobei im Vergleich zur Ironman-Distanz van Vlerken die etwas kürzere Schwimmdistanz entgegen kommen sollte und der Abstand zur Spitze nach dem Schwimmen wohl etwas geringer ausfällt. Ein Fragezeichen steht nach einem Radunfall (wir berichteten) hinter der Form der ebenfalls gemeldeten Virginia Berasategui aus Spanien. Nimmt man die Hawaii-Ergebnisse 2009 als Gradmesser, dann ist hinter der dort drittplatzierten Berasategui die Kanadiern Tereza Marcel als Hawaii-Vierte auch ein der Anwärterinnen auf die Topränge in Abu Dhabi. tri2b.com berichtet ab Donnerstag direkt aus Abu Dhabi von der Premiere des International Triathlon. “
Die äußeren Bedingungen waren zweigeteilt. Auf der einen Seite schien die Sonne bei strahlend blauem Himmel, aber gleichzeitig war es mit deutlichen Minustemperaturen und Schnee sehr Winterlich. Die Strecke musste aufgrund der Witterungsbedingungen geändert werden und somit liefen wir eine ca. 1,1km Runde neun Mal.
(Winterwunderland in Arnsberg)
Mit dem 6. Gesamtplatz und einer Endzeit von 37:48 bin ich Zufrieden. Die Strecke befand sich nicht im aller besten Zustand und auch was Profil war selektiv.
Am Sonntag steht der nächste kleine Formcheck an. Ich laufe beim 10. Arnsberger Eichholz Cup den Rundkurs über insgesamt 10,2km. Die Veranstaltung gehört zum Volksbank Sauerland Lauf Cup, und ist die erste von insgesamt 11 Veranstaltungen. In die Gesamtwertung aufgenommen wird man allerdings schon wenn man mindestens fünf Wertungsläufe beendet hat, was allerdings nicht mein Ziel ist. Viel mehr möchte die Anzahl an schnellen Läufen in diesem Frühjahr steigern.
Laut Veranstalter erwartet mich ein Rundkurs durchs Arnsberger
Eichholz und entlang der Ruhr mit:
wellige Passagen auf Waldboden
ebene Passagen entlang der Ruhr auf gut befestigten Radwegen
einen Hügel unterhalb der Klosterkirche
ein schnelles Finish auf Asphalt.
Der Start für den Hauptlauf über 10,2km ist 10:35 Uhr. Mal abwarten wie schnell mich meine Beine eine Woche vor dem Trainingslager auf Malle schon tragen
Zum perfekten Zeitpunkt veröffentlicht das Triathlon Portal tri-mag.de ein Trainingslager-Special für das Jahr 2010. Es geht um Themengebiete wie den passenden Trainingsplan, das Verhalten und die Strategie im Trainingslager und alles was vorher erledigt werden muss. Besonders interessant finde ich den Bereich zur Checkliste und die Beschreibung zum Transport des Rades, da ich sowas ja noch nie gemacht habe.
Als erstes…
Nein, diese Laufräder gehören leider nicht mir!
Aber es bleibt zumindest in der Familie, den sie gehören meinem Vater. Seit mehreren Monaten ist er jetzt schon im Besitz von nagelneuen ZIPP 404 Laufrädern. Gestern war der passende Zeitpunkt gekommen, um sie zum ersten Mal auszufahren. Sie machen auf jeden Fall was her!!
Bei strahlendem Sonnenschein absolvierten wir zusammen die kurze Runde über Herscheid. Wieder in Werdohl angekommen habe ich noch eine 30km Schleife dran gehängt und kam so am Ende auf eine tolle 70km Tour.
(Chrissie Wellington kann kurz nach ihrem Radsturz schon wieder lachen)
In diesem Frühjahr fällt eine Tatsache leider besonders auf. Immer mehr Athleten erkranken oder stürzen während ihrer Trainingseinheiten, und müssen so alle Veranstaltungen am Anfang der Saison canceln.
Heute die nächste Hiobsbotschaft aus der Triathlon-Welt. Der Kurzdistanzweltmeister von 2009 Alistair Brownlee aus Großbritannien laboriert an einem Ermüdungsbruch im Oberschenkel. Die ersten beiden Wettkämpfe der Weltcup-Serie wird er ausfallen lassen und er hofft am 5. Juni in Madrid wieder an der Startlinie stehen zu können.
In den vergangenen Wochen mussten schon Emma Moffatt(Kurzdistanzweltmeisterin 2009), Chrissie Wellington(dreifache Hawaiisiegerin) und Virginia Berasategui(mehrfache Ironman-Siegerin) nach schweren Radstürzen ihren Wettkampfeinstieg deutlich nach hinten verlegen.
Alistair bringt es wohl auch ganz passend auf den Punkt:
“Man muss sich am Limit bewegen”
Die Umfänge steigen und das Risiko beim Training auch. Verletzungen wie ein Ermüdungsbruch sind nur eine Frage der Zeit und werden sicherlich in Zukunft immer öfters vorkommen. Die Athleten trainieren immer Professioneller und überfordern dabei oftmals ihren Körper.
In diesem Moment klopfe ich wohl besser mal auf Holz, toi toi toi
Das Triathlonportal Slowtwitch veröffentlicht seit kurzem eine neue Serie mit den Stars und Sternchen der Triathlonszene. Slowtwitch begleitet für einen Tag die besten Triathleten der Welt und dokumentiert so ihren Trainingsalltag.
Der gesamte Alltag ist auf sein Training ausgerichtet, aber Daniel versteht es anscheinend auch, sich für die Zukunft abzusichern. Immerhin ist er seit kurzem Vater geworden und somit muss Daniel Unger Sports ordentlich florieren!
Gestern Morgen um 11 Uhr fiel der Startschuss zum 3. Teil der Sparkassen Winterlaufserie in Hamm. Über 800 Teilnehmer kamen in Hamm zusammen um den Halbmarathon über 21,1km zu absolvieren. Die Witterungsbedingungen (3°C, trocken von oben) waren zwar nicht perfekt, aber es hätte durchaus schlimmer kommen können.
Gegen 9 Uhr machte ich mich zusammen mit meiner Freundin und meinen Eltern auf den Weg Richtung Hamm. Nachdem alle Formalitäten geklärt waren und der Körper kurz auf Betriebstemperatur gebracht wurde fiel auch schon der Startschuss.
Die ersten Kilometer wollte ich ganz einfach auf mich zukommen lassen. Ziel war es einen guten Rhythmus zu finden und wenn möglich am Ende kaum einzubrechen. Zusammen mit Bernhard Lill (LG Plettenberg-Herscheid) und Frank lief ich einen konstanten 4er Schnitt und fühlte mich zu meinem Erstaunen relativ gut. So liefen wir auch nach ca. 40min. bei Kilometer 10 durch.
Das zweite Teilstück der Strecke führte uns ca. 7km weg vom Stadion zu einem Wendepunkt. Klar wurden die Beine am Ende sehr schwer und wir mussten kämpfen aber mit einer Endzeit von 1:24:09 gelang es uns den 4er Schnitt bis zum Schluss zu halten. Bernhard finishte nur wenige Meter hinter mir mit einer 1:24:10 und Frank lief mit einer 1:26:53 fast eine halbe Minuten schneller als letztes Jahr. Also alles prima!!
Mit der Erkenntnis, dass die Form trotz geringem Training schon passt, sitze ich nun hier mit schweren Beinen und Muskelkater am Schreibtisch. Die Endzeit ist ganz nebenbei auch meine neue persönliche Bestzeit über den Halbmarathon, da ich bisher immer nur den P-Weg (800Hm) gelaufen bin
Ich bedanke mich bei meiner Begleitung für die super Unterstützung!
Es bahnt sich eine Sensation an!!
Es sieht momentan so aus, als könnte ich doch tatsächlich den dritten Teil der Sparkassen Winterlaufserie im Hamm mitlaufen. Zwar kann ich mit der jetzigen Laufform (erst seit 4 Wochen regelmäßiges Lauftraining) keinen Blumentopf gewinnen, aber finishen ist zumindest drin
Bezüglich des Halbmarathons wird es meine Premiere in Hamm.
Letztes Jahr konnte ich aufgrund einer Viruserkrankung beim HM nicht an der Start gehen. Vielleicht gelingt es mir ja im nächsten Jahr ja mal die komplette Serie zu laufen
Zusammen mit meiner Freundin und meinen Eltern mache ich mich am Sonntag auf Richtung Hamm. Dort stehe ich um 11 Uhr mit Frank und Markus an der Startlinie und versuche den Abstand zu den beiden einigermaßen in Grenzen zu halten!
Wirklich sehr schöne Fotos, die den Preis in jedem Fall verdient haben. Besonders das Bild (oberste Reihe; Mitte), was die Athleten aus der Unterwasser-Ansicht zeigt, ist der Hammer!! Hier zur Fotostrecke
Ein weiteres prominentes Fotomotiv ist auf den Bildern der Amerikanerin Elizabeth Kreutz zu sehen. Ihre Fotostrecke bekam den Preis als beste Feature-Strecke und handelt vom Comeback der „Radlegende“ Lance Armstrong. Hier zur Fotostrecke