Ende Mai war es soweit!
Nach gut 28 Monaten Laufzeit und etlichen Sportstunden musste ich meine Polar S725X einschicken. Die Übertragung zum Computer klappte nicht mehr reibungslos und deshalb die Vermutung, dass die Batterie so langsam ihren Geist aufgab. Also hab ich Uhr, Pulsgurt, Rechnung und einen kleinen Brief, gut verpackt in einem Karton, Richtung Büttelborn (Polar Servicecenter) geschickt.
Die Garantie war natürlich schon abgelaufen aber es kann ja nicht schaden trotzdem die Rechnung beizulegen, dachte ich mir
Ein Informationsaustausch seitens Polar fand gar nicht statt. Ich bekam keine Mitteilung, dass die Uhr angekommen ist, noch das sie bearbeitet und wieder verschickt wurde. Nach einem (Kontroll-)Anruf am 9. Juni kam die Uhr am Freitag den 11. Juni dann doch bei mir zu Hause an. Wenn man beachtet das in der Kalenderwoche 22 noch ein bzw. zwei zusätzliche freie Tagen waren, ist die Bearbeitungszeit von gut 2 Wochen noch zu verkraften.
Endlich, dachte ich mir aber nach einem Blick auf die Rechnung musste ich zweimal schlucken. Insgeheim hatte ich mir zwar schon so etwas gedacht, aber mit einem Betrag von 46,90€ hatte ich nicht gerechnet. Einen neuen Pulsgurt hatten sie mir berechnet und beigelegt, da mein alter ANGEBLICH defekt war (beim Versand am 1. Juni hat er noch funktioniert).
Insgesamt also ein recht teurer “Batteriewechsel”! Jetzt weiß ich auch warum Polar unbedingt möchte, dass alle Bestandteile der Ausrüstung mit eingeschickt werden. Da kann ich ja froh sein das ich den Bike- und Laufsensor bei mir behalten habe…
Naja immerhin funktioniert jetzt alles wieder prima und auch die Daten auf der Uhr sind trotz Batteriewechseln nicht verloren gegangen.
Ob ich bei einem Systemwechsel trotzdem wieder auf Polar zurückgreifen würde, weiß ich noch nicht…